Das Zarusoba Rezept ist ein bekanntes Nudelgericht aus Japan und wird gerne im Sommer gegessen. Zarusoba (ざるそば) ist das typische Sommergericht in Japan und schmeckt besonders an heißen Tagen, weil die Nudeln kalt gegessen werden. Soba können aber auch in einer warmen Suppe serviert werden.

Deshalb gibt es auf Verpackungen oftmals zwei Kochzeit-Angaben (ゆで時間):

In diesem Fall müssen die (ざる) Zaru-Soba-Nudeln also 4 1/2 Minuten kochen. Die Nudeln werden mit Wasabi und Frühlingszwiebeln in Brühe (Tsuyu) gedippt gegessen. Diese Brühe gibt es in einfacher oder in konzentrierter Form (X倍濃縮). Solltest du also auf der Seite der Verpackung eine Tabelle finden, die den Konzentrationsgrad angibt, muss diese Brühe mit Wasser verdünnt werden.

Links oben steht Nudelsauce zum Dippen (めんのつけつゆ oder ざるそば), mittig ist die Konzentration (本品) angegeben und auf der rechten Seite erfährst du, wie viel Wasser (水) dazugegeben werden soll. In diesem Fall ergibt sich ein Verhältnis von 1:3. In unserem Beispiel werden also 30 ml Brühe mit 90 ml Wasser verdünnt. Solltest du keine Tabelle finden, kannst du die Sauce ohne Verdünnung verwenden.

Zarusoba: Kalte Soba-Nudeln ざるそば

Zarusoba (ざるそば) ist das typische Sommergericht in Japan und schmeckt besonders an heißen Tagen, weil die Nudeln kalt gegessen werden.
Vorbereitung 5 Min.
Zubereitung 5 Min.
Arbeitszeit 10 Min.
Gericht Hauptgericht, Nudelgericht
Land & Region Japanisch
Portionen 2

Zutaten
  

  • 180 g Soba-Nudeln
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 240 ml Tsuyu
  • Wasabi
  • Nori Streifen oder selbst schneiden
  • Eiswürfel

Anleitungen
 

  • Sammle alle Zutaten.
  • Schneide die Frühlingszwiebel in Ringe.
  • Gib die Soba-Nudeln ins kochende Wasser. Achtung: Das Wasser nicht salzen!
  • Koche die Nudeln nach Packungsanleitung und trenne die einzelnen Nudeln mit Stäbchen.
  • Gib die gekochten Nudeln in einen Sieb und kühle sie sofort unter kaltem Wasser ab.
  • Knete die Nudeln unter dem laufenden Wasserstrahl bis sie kalt sind. Damit löst du vorhandene Stärke. Achtung: Die Nudeln können noch heiß sein!
  • Gib die Nudeln in ein Wasserbad mit Eiswürfeln.
  • Sobald die Nudeln kalt sind, schöpfe mit der Kelle kaltes Wasser für die Brühe (Tsuyu) ab, wenn du sie mit Wasser verdünnen musst.
  • Vermische die Brühe und das kalte Wasser.
  • Gieße das restliche Wasser ab und lege die Nudeln auf den Bambus-Teller.
  • Lege ein paar Nori-Streifen darüber, schütte die Frühlingszwiebeln und den Wasabi in die Sauce und dippe die Nudeln darin. Fertig! Guten Appetit (Itadakimasu)!

Notizen

  • Zu Zarusoba wird meist Tempura zubereitet.
Keyword Japanische Buchweizennudeln Rezept, Japanische Nudeln Rezept, Yakisoba Rezept, Zarusoba Rezept

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7 Thoughts on “Zarusoba: Kalte Soba-Nudeln ざるそば

  1. Kerstin on 23. Januar 2021 at 23:28 said:

    Das ein ganz einfaches Gericht ohne viel Schi Schi so lecker sein kann ……..

    Wir haben die Soba-Nudeln in den letzten Wochen oft gegessen, weil sie RICHTIG gut schmecken und super schnell auf dem Tisch stehen :-).

    In unserem „Lieblings-Asia-Markt“ bekommen wir Soba-Nudeln aus Taiwan oder Korea – obwohl dort ein großes Regal mit original japanischen Produkten steht, gibt es leider keine Soba-Nudeln aus Japan.

    Schmeckt man das? Wir HIER sicher nicht, denke ich :-).

    Meine allerersten Sobanudeln habe ich in einem sehr kleinen, sehr alten und super liebenswerten „Laden“ in Taito gegessen. Dort hat eine sehr alte Dame die Nudeln selbst gemacht, die Brühe für die Suppen selbst gekocht und auch alle Speisen selbst serviert!!! Besser geht nicht, glaube ich?!

    Das bekommen wir hier SO sicher nicht hin :-). Aber, wenn Ihr Euch an Tessa ihr Rezept haltet und einen gut sortierten Asia-Markt in der Nähe habt, kann es immer schnell und sehr unkompliziert eine sehr leckere Mahlzeit geben – ohne Schi Schi :-).

  2. hallo tessa,

    ich habe mich gestern mal an soba nudeln herangewagt.

    das ergebnis findest du in meinem Blog.

    liebe grüße

    jens

    • Hallo Jens,

      Soba-Nudeln selber machen, habe ich bisher noch nie. Da der Aufwand ziemlich groß ist. In Japan kenne ich auch kaum jemand der den betreibt.

      Viele Grüße aus Tokio
      Tessa

      • naja, tessa, man muss auch mal grenzen überschreiten :-D.

        die nächsten kaufe ich mir dann sicher auch.
        aber gelohnt hat sich die arbeit schon.

        liebe grüße,

        jens

      • da fällt mir dazu ein, dass du sicher meinst, daheim macht es niemand selbst.
        denn in den soba restaurants, da werden die nudeln schon noch selber gemacht.
        siehe auch dazu: -Jens‘ Blog-

        aber du hast recht, für den privaten haushalt ist es zu viel arbeit.
        wobei, nachdem ich es jetzt ausprobiert habe, ist es vielleicht gar nicht zu viel arbeit, eher, durch den „schweren“ teig eher anstrengend :-D.
        und da lohnen sich die guten soba aus dem supermarkt.
        so wie wir es ja auch mit Spaghetti usw machen.

        liebe grüße
        jens

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